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By Andrea Brassel-Ochmann

Andrea Brassel-Ochmannhinterfragt in diesem Buch die unbedingte und unbeschränkte Rede- und Meinungsfreiheit unserer vermeintlich tabulosen Gesellschaft. Sie legt das herrschende hegemoniale Meinungsklima offen und enthüllt Prozesse und Diskurse um Zugehörigkeit und Ausschluss, Abweichung und Normalität, Fremdheit und Alterität in den drei Untersuchungsfeldern Islam, Homosexualität und Suizid. Deutlich werden die gegenwärtigen Grenzen der Akzeptabilität in Deutschland, die sich in einem doppelten Meinungsklima, einer verlogenen Akzeptanz, offenbaren.

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Rich Media, Poor Democracy: Communication Politics in Dubious Times

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In der Polis fand ein reger, öffentlicher Austausch von Meinungen und Einstellungen statt, die direkte Beteiligung der Gesellschaftsmitglieder an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen hatte zur Folge, dass die Athener wohlinformiert41 über das politische Geschehen ihrer Polis waren. B. wegen der Größe der Staaten kaum möglich). Vielmehr werden die politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen von bestimmten gewählten Gremien getroffen. Insofern könnte man davon ausgehen, dass auch die gesellschaftlichen und politischen Phänomene oder Konfliktfelder, über die von diesen Gremien entschieden wird, und zu denen sich innerhalb dieser Gremien eine bestimmte Meinung und Einstellung gebildet wird, diejenigen sind, die die Mehrheit der Gesellschaftsmitglieder beschäftigen und die daher einen politischen Entscheidungsprozess auslösen.

71 In der Studie von Dominic Frohn, in der er sich mit der gleichgeschlechtlichen Lebensweise als Thema am Arbeitsplatz auseinandersetzte, gaben hingegen insgesamt 77,5% der 2230 Online Befragten an, Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt zu haben, vgl. Frohn 2007: 14. a. Köllen 2010: 35. 34 erfassen wir nicht die benachteiligenden Erfahrungen von homosexuellen Frauen und Männern, die sich in der Arbeitswelt niemand gegenüber geoutet haben, aber dennoch Zeugen von Abwertung gleichgeschlechtlich orientierter Lebensweise etc.

73 Mit Goffmans Einteilung wäre der Umgang der Öffentlichkeit mit Homosexualität im „verbotenen Bereich“ anzusiedeln, denn die Reaktion der anonymen Öffentlichkeit sieht für die Wahrnehmung von Homosexualität Sanktionierung in Form von teils offener, teils verdeckter Diskriminierung und Benachteiligung vor. Der Homosexuelle wird für schuldig befunden, die Grenzen des Erlaubten überschritten zu haben, und wird dafür stigmatisiert. In diesem Fall liegt der Grund für die Stigmatisierung letztlich darin, dass der Homosexuelle mit seinem Verhalten die Stabilität der heteronormativen Ordnung gefährdet.

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