Download Die Sittenlehre J. G. Fichtes 1798 – 1812 (Fichte-Studien by Christoph Asmuth, Wilhelm Metz (Editors) PDF

By Christoph Asmuth, Wilhelm Metz (Editors)

Inhalt Wilhelm METZ, Christoph ASMUTH: Einleitung Christoph BINKELMANN (Heidelberg / Berlin): Phänomenologie der Freiheit. Die Trieblehre Fichtes im approach der Sittenlehre von 1798 Wilhelm METZ (Freiburg i.Br.): Freiheit und Reflexion in Fichtes Sittenlehre von 1798 Jakub KLOC-KONKO£OWICZ (Warszawa): Der Kantische Spinozismus. Die Gegenwart Spinozas in der Sittenlehre Fichtes Hartmut TRAUB (Mülheim an der Ruhr): Über die Pflichten des ästhetischen Künstlers. Der § 31 des platforms der Sittenlehre im Kontext von Fichtes Philosophie der Ästhetik Björn PECINA (Berlin): Sittlicher Atheismus. Die Bedeutung der Sittenlehre von 1798 für Fichtes frühe Religionsphilosophie Marco Rampazzo BAZZAN (Padua / Poitiers): Das Ephorat bei J.G. Fichte Yves RADRIZZANI (München): Recht und Natur. Das Naturrecht bei Fichte Robert MARSZA£EK (Warszawa): faith und Ethik beim späten Fichte Teresa PEDRO (Paris / Lissabon): Die Freiheit und das Böse. Eine Gegenüberstellung von Fichtes früher Sittenlehre und Schellings Freiheitsschrift Cristiana SENIGAGLIA (München): Kausalität und Wirksamkeit in Fichtes Sittenlehren Rezensionen Tagungsbericht

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Es zeigt sich, daß die vernünftigen Wesen dem Triebe immer bewußt folgen. Das niedrigste Niveau der Freiheit zeigt sich also schon darin, daß auch bei der ständigen Befolgung des Naturtriebs der Mensch in dieser Befolgung völlig frei ist. Die höhere Gestalt der Freiheit entwickelt sich jedoch erst dann, wenn dieses abstrakte Moment der Reflexion, die bisher dem Naturtriebe nur folgte, von demselben abgetrennt wird. Diese Abtrennung kann zunächst nur einen Gegensatz bedeuten; die bloße Möglichkeit, daß »ich dem Triebe auch nicht folgen könnte«.

Hegel nennt es, mit Blick auf Spinoza, Akosmismus. Spinozas »Deus sive natura«, die Substanz als »causa sui« sprechen für sich selbst. 25 Nun gilt aber gleichermaßen für beide Philosophen, daß innerhalb des einzigen Seins zwei Momente zu unterscheiden sind: das Sein als solches und das Begreifen des Seins. G. Fichte, Das System der Sittenlehre, a. a. O. (Anm. 2), S. 1. G. Fichte, Die Anweisung zum seligen Leben, Hamburg 2001, S. 91. 48 Jacub Kloc-Konkołowicz Natur) als schöpfende Natur und als geschaffene Natur zu verstehen.

In einer zweiten, umgekehrten Gedankenbewegung wird dargestellt, wie sich das endliche Ich zum Bewußtsein seiner Absolutheit erhebt, wie es sich aus seiner Veräußerlichung und Objektivierung in seine ursprüngliche Absolutheit reflektiert und erinnert. Diese Reflexion bzw. Rückkehr erfolgt jedoch nicht notwendig, sondern ist schlechthin frei. Obwohl bei Fichte die Natürlichkeit des Ich und somit auch der Naturtrieb desselben aus der Bewußtseinsform abgeleitet wird – weshalb diese Natürlichkeit nicht mehr, wie bei Kant, als das bloße Gegenüber zur Vernunft fixiert wird, sondern die Grundlage gelegt ist, die Harmonie des Naturtriebes und des reinen Triebs der Ichheit zu denken –, so wird dennoch auch bei Fichte die Verhaftetheit an den Naturtrieb als etwas Unsittliches gedacht.

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